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Cannabis Klartext – Fakten & Hilfe

eine Kampagne der Suchthilfe direkt Essen gGmbH

Seit dem 01.04.2024 sind durch das Cannabisgesetz (CanG) der Konsum, Besitz und Erwerb von Cannabis in Deutschland erlaubt – für Menschen ab 18 Jahren.

Für Jugendliche bleibt der Besitz und der Konsum von Cannabis weiterhin verboten.

Mit über 50 Jahren Erfahrung in der ambulanten Suchtkrankenhilfe hat die Suchthilfe direkt Essen eine hohe Expertise im Bereich Cannabis entwickelt.

Wir bieten zum Thema Cannabis Informationen, Suchtprävention, Unterstützung, Beratung, Behandlung und Therapie für unterschiedliche Zielgruppen an.

Wenn Sie wegen Cannabiskonsums Ihren Führerschein verloren haben, unterstützen wir Sie mit Vorbereitungskursen zur MPU (medizinisch-psychologischen Untersuchung) im Projekt „On The Road Again“.

Egal, ob Sie selbst Cannabis konsumieren, jemanden im privaten Umfeld kennen, der konsumiert, oder suchtpräventive Angebote in Schulen, der Jugendarbeit oder der Jugendhilfe installieren möchten: Wir sind für Sie da und unterstützen Sie gerne.

Plakatkampagne zu Cannabis.

Anlässlich der (Teil)Legalisierung von Cannabis haben wir eine öffentlichkeitswirksame Plakatkampagne zu Cannabis initiiert. Die hier zu sehenden Plakate werden u.a. an den Essener Schulen verteilt.

Plakate zum Download

Grünes Wissen: Die Fakten über Cannabis

Cannabis gehört zu den ältesten bekannten Heil- und Nutzpflanzen.

Als Rauschmittel ist es seit dem 19.Jahrhundert in Europa bekannt.

Das meistkonsumierte Cannabisprodukt ist Marihuana („Gras“).

Marihuana sind die getrockneten Blüten der weiblichen Hanfpflanze, Haschisch das gesammelte und gepresste Harz.

Die bekanntesten Cannabinoide/Wirkstoffe sind THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol); THC für die berauschende Wirkung und CBD zur Entspannung.

In Deutschland und weltweit gehört Cannabis zu den am häufigsten konsumierten psychoaktiven Substanzen.

Das Rauchen ist die häufigste Konsumform. Cannabis kann auch gegessen, inhaliert oder getrunken werden.

Die Wirkung ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig: vom THC- und CBD-Gehalt, von der Konsumform, der aktuellen Stimmungslage.

Nach dem Konsum dockt das THC an die hauptsächlich im Gehirn befindlichen körpereigenen Cannabinoid-Rezeptoren.

Neurotransmitter (Botenstoffe für die Informationsübertragung zwischen Nervenzellen im Gehirn und dem gesamten Körper) wie Dopamin oder Serotonin werden beeinflusst.

Dieser Prozess führt zu folgenden unmittelbaren Wirkungen:

Euphorie, Entspannung, erhöhte Herzfrequenz, verändertes Zeitgefühl und Kurzzeitgedächtnis, Konzentrationsschwierigkeiten, trockener Mund, gesteigerter Appetit, gerötete Augen

Es kann zu akuten Cannabisintoxikationen mit unerwünschten Nebenwirkungen kommen, die sich meistens von selbst wieder abbauen – nach dem Rausch.

Nach dem Rauchen (z.B. von einem „Joint“) ist der empfundene Rausch nach 15-30 Min. am stärksten, nach 2-3 Stunden klingt der Rausch langsam wieder ab.

Die Risiken des Cannabiskonsums hängen wiederum von unterschiedlichen Faktoren ab, z.B. der Häufigkeit des Konsums, der Konsumdauer, dem THC-Gehalt, der Veranlagung für psychische Probleme sowie der aktuellen Verfassung der Person.

Beim Alter (des Erstkonsums) gilt: je früher, desto riskanter (da die Gehirnreifung noch nicht abgeschlossen ist und der Cannabiskonsum bei Jugendlichen zu langfristigen negativen Folgen führen kann).

Wer über eine längere Zeit hinweg Cannabis konsumiert, entwickelt möglicherweise eine Abhängigkeit.

Informative Websites

Cannabisprävention der BZgA

Die Homepage zur Cannabisprävention der BZgA stellt kostenfrei Informationen und Materialien zum Thema Cannabis zur Verfügung und richtet sich an Jugendliche, Eltern und Fachkräfte.

Im Zuge der Verabschiedung des CanG wurde von der BZgA im gesetzlichen Auftrag eine weitere Homepage zu Informationsvermittlung online gestellt.

ginko Stiftung für Prävention „stark statt breit“
Die Kampagne „stark statt breit“ der ginko Stiftung ist die Landeskampagne zur Prävention der Cannabisabhängigkeit. Sie stellt für Multiplikatoren genauso wie für Eltern und Jugendliche Informationen und Hilfestellung zur Verfügung.

Der Gesetzestext – zu finden unter Cannabisgesetz

FAQ des Bundesgesundheitsministeriums: FAQ

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